ATP4SME- Accessible Tourism Promoter for Small and Medium Enterprises

ATP4SME- Accessible Tourism Promoter for Small and Medium Enterprises

In den letzten Jahren wurden Themen wie "Barrierefreiheit" und "Design für Alle" vermehrt in den Fokus von Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit gestellt. Das Konzept der Barrierefreiheit konzentriert sich auf die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen in der Gesellschaft und die Maxime des "Design für Alle", betont, dass jeder Mensch bei der Umsetzung der Barrierefreiheit miteinbezogen werden soll, um gleichberechtigte Teilhabe an wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und Freizeitaktivitäten zu ermöglichen.

Barrierefreier Tourismus präsentiert nun neue Herausforderungen und gestiegenen Anforderungen in den Bereichen Beherbergung, Gastronomie, Freizeit und Wellness. Viele Tourismusunternehmen, vor allem in Ost-Europa, verfügen aber zum Teil nur über unzureichendes Wissen darüber, wie ihre Unternehmen organisiert und aufgestellt sein müssen um für alle zugänglich sein werden. Und hier geht es nicht nur um "typische" Probleme, die beispielsweise für Rollstuhlfahrer oder Blinde bestehen; denn es gibt auch einen Mangel an Angeboten für Menschen mit z.B. Allergien oder Asthma.

In diesem Zusammenhang hat es sich gezeigt, dass barrierefreie Angebote auch für Menschen die sich selbst nicht als Person mit Behinderung bezeichnen würden, interessant sind. Mit anderen Worten, ein Ort, der für Rollstuhlfahrer zugänglich ist, ist auch bei älteren Menschen (mit oder ohne Gehhilfe), Familien mit Kinderwagen oder bei Radfahrer sehr willkommen.

So stellt barrierefreier Tourismus eine wirtschaftliche Chance für die Tourismusregionen dar. Denn besonders Menschen mit Behinderung suchen, vor allem im Internet, sehr genau nach passenden Angeboten für Ihren Urlaub. Darüber hinaus reisen sie in der Regel mit einer oder mehreren Begleitpersonen. Auch aufgrund der demographischen Entwicklung in Europa wird sich der Bedarf nach barrierefreien Angeboten deutlich erhöhen.

Um den barrierefreien Tourismus zu fördern, plant das Projekt, die Erfahrungen und bewährten Praktiken aus der Region des Ruppiner Seenlandes und Brandenburg in eine Berufsausbildung zu einem Promoter (Förderer, Fachkraft, Ansprechpartner) für Barrierefreien Tourismus (ATP) in kleinen und mittelständischen Betrieben zu übertragen (KMU) .

Auf der Grundlage dieser Ausbildung ist die Rolle des ATP: die langfristige Umwandlung eines Unternehmens in ein barrierefreies Unternehmen mit entsprechenden Dienstleistungen.

Die Projektgruppe besteht aus einem sozialen Dienstleister (spezialisiert auf Fragen der Barrierefreiheit) drei Tourismusverbänden, einer Handelskammer und einer Universität für touristische Berufsbildung. Diese Art von Partnerschaft stellt nicht nur den direkten und vielfältigen Bezug zur Zielgruppe sicher, sondern gewährleistet auch eine hohe Qualität der angebotenen Ausbildung und Materialien.

Aufgrund dieser Partnerschaft erwartet das Konsortium deutliche Auswirkungen des Projekts und seiner Ergebnisse. Unter anderem sollen dies sein:

  • Sensibilisierung für das Thema Barrierefreiheit in den Partnerregionen
  • Bewusstseinsbildung bei den KMU in der Tourismusbranche für barrierefreien Tourismus, insbesondere für das wirtschaftliche Potenzial des barrierefreien Tourismus
  • die langfristigen Umstellung von KMU im Tourismussektor zu erreichen
  • Gründung einer ATP Ausbildung durch die Partner in ihrer Region
  • Bewusstseinsbildung in Bezug auf die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen im Tourismus

 

Weitere Informationen sowie alle nötigen Unterlagen erhalten Sie von:

Jörn Fritsch

Tel.: 03391 - 65 96 36

fritsch@ruppiner-reiseland.de

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URAiS: Urlaubsreisen im Alter mit individuellen Services

Das Verbundprojekt URAiS „Urlaubsreisen im Alter mit individuellen Services“ startete im Juli 2012. In Kooperation mit der Deutschen Bahn, der Frauenhofer-Gesellschaft und der Infoman AG wird im Rahmen des Projektes eine geschlossene Servicekette erstellt. Von der Auswahl des Urlaubsortes bis hin zur Heimkehr wird dem Reisenden durch eine Software ermöglicht, mit aktuellsten Informationen möglichst barrierefrei und nach individuellen Wünschen versorgt zu werden.

Bei Interesse an einer Kooperation oder für mehr Informationen zum Projekt gehen Sie bitte auf www.urais.de.

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BarrTour: Barrierefreier Tourismus in Brandenburg - Herausforderungen und Chancen

BarrTour unterstützt den transnationalen Wissens- und Erfahrungsaustausch hinsichtlich des barrierefreien Tourismus und der Integration von Menschen mit Behinderung in den Beruf.

Aus dem Projekt BarrTour ist eine Studie hervorgegangen, die den hohen Wert des barrierefreien Tourismus in der europäischen Gemeinschaft beschreibt.

Ein weiteres Ergebnis war der Workshop zur Sensibilisierung der Servicedienstleister in Bezug auf die Zielgruppe der sehbehinderten und blinden Personen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.barrtour.ruppiner-reiseland.de.

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Kooperation mit:

Bei HiVino.travel finden Sie alle Informationen über das Ruppiner Seenland auf Englisch.

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Marketingplan des Tourismusverbandes Ruppiner Seenland

Hier können Sie den Marketingplan 2017 downloaden.